Der Charakter des Aussie

 

Der Australian Shepherd gehört zu der Klasse der Gebrauchs- und Hütehunde. Sein Ursprungsland sind die Vereinigten Staaten von Amerika, wo er wahrscheinlich aus verschieden alten europäischen Hütehunderassen hervorging (siehe Geschichte).
In Europa wurden die Australian Shepherd in den 70ger Jahre, durch die zunehmende Beliebtheit des Western Reiten, bekannt. Er erfreut sich auch heute in Reiterkreisen großer Beliebtheit aufgrund seiner hohen Wachsamkeit und des vergleichsweise geringen Jagdtriebes.
Der Australian Shepherd ist ein sehr vielseitiger Hund, der in seiner Heimat für die Arbeit mit Schafen und Rindern gezüchtet wurde und wird. Bei der Zucht wurde großer Wert auf die Arbeitsfähigkeit der Hunde gelegt mit Schwerpunkt auf der Hütearbeit, die Hunde mussten allerdings jeglichen Aufgaben auf der Farm gewachsen sein.
Der Australian Shepherd ist ein intelligenter, vielseitiger Arbeitshund mit ausgeprägten Hüte- und Beschützerinstinkten. Er ist überaus lernwillig und ein sehr leistungsbereiter Arbeitshund, der in neuen und außergewöhnlichen Situationen sehr schnell begreift. Er ist aufmerksam, lebhaft und überaus vielseitig.  Sie sind für viele Sparten der Hundearbeit hervorragend geeignet, von Hundesport wie Agility, Obidience, Fährtenarbeit usw. über Wachaufgaben, zum Behindertenbegleithund und Therapiehund, Lawinen- oder Trümmersuchhund - Teamwork ist ihre Stärke!

 

Charakter

Der Aussie ist sehr menschenbezogen und fordert auch den Kontakt zum Menschen. Trotzdem ist er gegenüber Fremden zu Beginn eher reserviert und zurückhaltend. Hat man als Besucher das Herz des Aussies allerdings erobert, beginnt jeder weitere Besuch mit überschwänglichen Begrüßung.
Durch seine Vielseitigkeit besitzt der Aussie auch ein entsprechend fasettenreiches Temperament. Besonders agile Aussies sind aus diesem Grund vielleicht nicht die erste Wahl für Menschen und Familien, die nicht die Zeit haben ihren Aussie entsprechend auszulasten.
Für die Aufgaben, die der Australian Shepherd ursprünglich auf Farmen zu bewältigen hatte (er arbeitet mit Tieren die wesentlich größer sind als er wie zum Beispiel – Kühe, Pferde,...) wurden/werden Hunde benötigt, die selbstständig und entscheidungsfähig sind. Anfängerhände können sich durchaus schwer mit einem Aussie tun, allerdings gibt es viele „junge Gespanne“, die sich hervorragend ergänzen. Hat man erst einen Draht zu seinem Aussie gefunden, ist er ein treuer Begleiter, der mit einem durch dick und dünn geht, einfach ein toller Begleithund für alle Lebenslagen mit viel Stil und Enthusiasmus.
Seine Toleranz gegenüber anderen Tieren ist toll. Im Umgang mit anderen Hunden ist der Aussie ausgeglichen, gutmütig und nur selten streitsüchtig.
Da der Australian Shepherd aufgrund seiner Intelligenz sehr schnell und leicht lernt (gutes und schlechtes), ist er ebenso schnell und leicht gelangweilt und unterfordert, er kann dann alle möglichen Unarten entwickeln. Er braucht  Erziehung! Erziehung im positiven Sinne, ohne Druck und Zwang. Der Aussie ist nichts für grobe, laute oder ungerechte Menschen. Wenn er gut erzogen ist und das Umfeld passt, ist er relativ leichtführig.
Jede seiner Eigenschaften kann sich (wie bei jedem Hund) auch ins Negative umschlagen, wenn der Aussie nicht artgerecht gehalten wird bzw. er an Unterbeschäftigung leidet.

 

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